Mannschaften - Frauen Ligen2018 / 2019


5. und 6. Runde der Frauen-Bundesliga in Bad Königshofen

5. Runde am 12. Januar 2019 - 14:00 Uhr

    SV 1920 Hofheim              -  Rodewischer Schachmiezen     1 : 5
1.  Sonja Maria Bluhm            -  Anastasia Bodnaruk           0 : 1
2.  Inna Agrest                  -  Stavroula Tsolakidou         0 : 1
3.  Karmen Mar                   -  Joanna Majdan                0 : 1
4.  Christina Winterholler       -  Melanie Lubbe                1 : 0
5.  Alena Kushka                 -  Julia Movsesjan              0 : 1
6.  Gulsana Barpiyeva            -  Martina Korenova             0 : 1

6. Runde am 13. Januar 2019 - 09:00 Uhr

    FC Bayern München            -  SV 1920 Hofheim              2 : 4
1.  Veronika Exler               -  Sonja Maria Bluhm            ½ : ½
2.  Elena Boric                  -  Inna Agrest                  - : +
3.  Nikola Mayrhuber             -  Karmen Mar                   0 : 1
4.  Stefanie Schenk              -  Alena Kushka                 0 : 1
5.  Milka Ankerst                -  Gulsana Barpiyeva            ½ : ½
6.  Marianne Spiel               -  Astrid Fröhlich-Dill         1 : 0

Damen erfüllen Plan und siegen gegen Bayern München

Frauenbundesliga - 5.+6. Runde Nach den Schneechaos-Nachrichten von Bayern und Österreich brachen unsere Damen am 2. Januarwochenende mit etwas Sorge in das bayrische Bad Königshofen auf. Doch weder auf der Strecke noch am Zielort gab es den erwarteten Schnee. Eiskalt erwischt wurden wir dennoch von den aus Sachsen angereisten Rodewischer Schachmiezen, die mit einem Staraufgebot an den Brettern saßen.
Frauenbundesliga - 5.+6. Runde
Christina gelang mit einer perfekten Angriffspartie ein phänomenaler Sieg gegen die starke Nationalspielerin Melanie Lubbe. Damit hat Christina in den beiden BL-Saisons schon ihre zweite Nationalspielerin geschlagen!


Frauenbundesliga - 5.+6. Runde Frauenbundesliga - 5.+6. Runde Sonja und Inna standen lange Zeit ausgeglichen bis leicht besser, auch Gulsana hatte mit drei Bauern gegen die Figur gute Aussichten, doch letztendlich bewiesen die Miezen ihre spielerische Überlegenheit mit einem deutlichen 5:1 Sieg.

Die Niederlage war schnell weggesteckt, denn Rodewisch gehörte nicht zu unseren Pflichtsieg-Kandidaten. Bayern München jedoch als Neuaufsteiger schon. Würden sie auch gegen uns nur zu fünft antreten oder noch eine Spielerin anreisen lassen? Inna hoffte sehr auf Letzteres, da ihr eine kampflose Partie die Chancen auf 9 Partien und damit auf eine Norm rauben würde - doch Brett 2 blieb auch am Sonntag unbesetzt. Ein erster Punkt für uns, doch die Ausgeglichenheit an den restlichen Brettern versprach, dass es ein harter Kampf werden würde - und es wurde sogar eine fünfeinhalbstündige Zitterpartie!

Erst nach dreieinhalb Stunden Spielzeit gab es überhaupt erste nennenswerte Entwicklungen. Sonja stand längere Zeit optisch etwas besser, eine konkrete Forcierung des Angriffs war jedoch nicht zu sehen. Nach dem erzwungenen Damentausch fühlte sie sich in ihrer Stellung gar nicht mehr wohl und willigte in das Remisangebot der österreichischen Nationalspielerin ein.
Frauenbundesliga - 5.+6. Runde
Zu diesem Zeitpunkt hatte Astrid in aussichtsreicher Stellung ein gegnerisches Manöver übersehen, dem zwangsläufiger Material- und damit Punktverlust folgte. Die restlichen Partien waren weiterhin ausgeglichen, mit minimalem Angriffsvorteil für uns an allen drei Brettern. Ein 3:3 schwebte im Raum, doch noch gab es Hoffnung.
Frauenbundesliga - 5.+6. Runde
Die besten Aussichten hatte Gulsana, die mit Läuferpaar und Schwerfiguren Druck auf die gegnerische Königsstellung ausübte. Nach Abtausch der starken Läufer verflachte die Stellung jedoch sofort und sie einigte sich mit der ehemaligen Hofheimerin Milka Ankerst auf ein Unentschieden.
Frauenbundesliga - 5.+6. Runde
Zum Glück hatte sich Karmen inzwischen einen Mehrbauern herausgespielt. Das Turmendspiel war aber noch lange nicht gewonnen.
Frauenbundesliga - 5.+6. Runde
Auch Alenas Stellung, ein Springerendspiel mit gleichen Bauern, war eindeutig remisverdächtig. Und beide kämpften, lavierten, stellten Fallen und wurden letztendlich mit zwei vollen Punkten und der Rettung des Mannschaftssieges belohnt!

Dank unserer hohen Brettpunktzahl liegen wir mit vier Mannschaftspunkten derzeit auf Platz 7 in der Tabelle - mit fünf Teams hinter uns für drei Abstiegsplätze. Die Chancen auf den Klassenerhalt stehen sehr gut, eine endgültige Entscheidung wird aber erst bei der Endrunde in Berlin fallen. Alle Fans und Unterstützer können uns aber schon am 9./10.2. die Daumen drücken, wenn wir auf die Großmeisterinnen von Schwäbisch Hall und Deizisau treffen.
(Anna-Luise Heymann-Lobzhanidze)