Mannschaften - Main-Taunus Schachvereinigung2018 / 2019


Hofheim 6 - Bezirksklasse CLink Tabelle der Bezirksklasse C

4. Runde am 09.12.2018

    SC Bad Soden 5         -  SV 1920 Hofheim 6                  4 : 4
1.  Schmitt, Hans-Walter   -  Heymann-Lobzhanidze, Anna-Luise  0,5 : 0,5
2.  Fuchs, Christof        -  Irrgang, Natascha                  1 : 0
3.  Senko, Daniel          -  Rolshausen, Gregor                 0 : 1
4.  Ratfai, Miksa          -  Körner, Chris                    0,5 : 0,5
5.  Haller, Andreas        -  Biesdorf, Ina                      0 : 1
6.  Haller, Christian      -  Wendel, Joachim                    1 : 0
7.  Fuchs, Henrik          -  Biesdorf, Jonas                    0 : 1
8.  Schubert, Ansgar       -  Dröll, Alexander                   1 : 0

An Brett 1 bekam Anna bereits sehr früh in der Partie ein Remis angeboten, das Sie dann schließlich auch (zähneknirschend) annahm... Evtl. die bessere Entscheidung, da die Partie nicht allzu aussichtsreich aufgestellt war.

Natascha lieferte am zweiten Brett den längsten Zweikampf. Am Ende schickten beide Spieler erfolgsversprechende Freibauern auf den Vormarsch, jedoch fehlte Natascha dann doch ein Tempo, um sich durchzusetzen. Nach dem erzwungenen Verlust der Qualität, gab Sie sich nach mehr als vier Stunden geschlagen.

In der Partie am dritten Brett baute Weiss mit Damen-Gambit früh Druck auf die c-Linie auf, was schließlich zum Gewinn der Qualität führte. Den Vorteil konnte Gregor danach weiter ausbauen und gewann die Partie nach 22 Zügen durch Aufgabe.

An Brett 4 erspielte sich Chris mit Schwarz zunächst einen klaren Vorteil, gewann die Qualität und stand stark gewinnverdächtig. Doch dann kostete ihn ein verzwickter Abzugsangriff kurz vor dem (geplanten) Ende der Partie leider die Dame! Chris behielt nach diesem Rückschlag aber dennoch Nerven und Übersicht und rettete ein Remis.

Ina kam an Brett 5 sehr gut aus der Damenläufer Eröffnung und hatte bereits nach 10 Zügen mit Läufer, Springer und Dame Druck auf der h-Linie etabliert. Diesen konnte Sie aufgrund von zu langsamer Entwicklung ihres Gegners auch signifikant ausbauen und gewann souverän nach 16 Zügen.

Joachim an Brett 6 sah sich nach langem Hin & Her mit einem komplizierten Bauern-Endspiel konfrontiert. Am Ende erreichte dann sein König gerade einen Zug zu spät das Zentrum und der weiße Freibauer preschte davon. Nach 50+ Zügen musste er das Spiel schließlich, nach weißer Bauer-Dame Umwandlung, verloren geben.

An Brett 7 spiegelte Jonas die Eröffnung, die bereits Ina aufs Brett setzte (nun aber eben mit 1. e4 und dem Königsläufer auf c4). Danach wurde der schwarze Königsflügel geöffnet und beide Parteien rochierten lang. Mit einem cleveren Spießangriff auf der h4-d8 Linie gewann Weiß die Qualität, tauschte die Damen ab, und baute danach weiter Druck auf. Nach 37 Zügen gewann Jonas dann – fast zeitgleich mit Schwester Ina – durch Matt auf der Grundlinie.

Die Partie an Brett 8 kippte für Alexander leider nachdem er in guter Stellung gegen Spielende den Läufer einstellte. Von diesem Rückschlag erholte sich Schwarz nicht mehr und das Spiel ging verloren.
(Gregor Rolshausen)