Mannschaften - Frauen Ligen2018 / 2019


3. und 4. Runde der Frauen-Bundesliga in Hamburg

3. Runde am 17. November 2018 - 14:00 Uhr

    Hamburger SK                  -  SV 1920 Hofheim              4 : 2
1.  IM Sarasadat Khademalsharieh  -  WFM Sonja Maria Bluhm        1 : 0
2.  WGM Sarah Hoolt               -  WIM Inna Agrest              1 : 0
3.  WIM Filiz Osmanodja           -  WIM Karmen Mar               1 : 0
4.  WGM Judith Fuchs              -  Christina Winterholler       1 : 0
5.  WIM Anja Hegeler              -  WIM Ulrike Rößler            0 : 1
6.  WFM Jade Schmidt              -  WFM Alena Kushka             0 : 1

4. Runde am 18. November 2018 - 09:00 Uhr

    SV 1920 Hofheim               -  TuRa Harksheide              4 : 2
1.  WFM Sonja Maria Bluhm         -  WIM Laura Unuk               1 : 0
2.  WIM Inna Agrest               -  WFM Julia Antolak            1 : 0
3.  WIM Karmen Mar                -  WFM Maria Gosciniak          0 : 1
4.  Christina Winterholler        -  Carina Brandt                0 : 1
5.  WIM Ulrike Rößler             -  Nathalie Wächter             1 : 0
6.  WFM Alena Kushka              -  Inken Köhler                 1 : 0

Frauenbundesliga - 3.+4. Runde Lange Reise zum maximalen Erfolg

Mit der stärkst möglichen Mannschaft und dem Ziel, die ersten Mannschaftspunkte der Saison zu sichern, machten wir uns am vergangenen Wochenende auf den weiten Weg nach Hamburg. Wieder stand eine Doppelrunde auf dem Programm: Samstagnachmittag gegen die bisher Erstplatzierten Hamburgerinnen, sonntagfrüh gegen Neuaufsteiger und direkte Konkurrentinnen im Spiel um den Klassenerhalt, TuRa Harksheide.

Frauenbundesliga - 3.+4. Runde Frauenbundesliga - 3.+4. Runde Wie schon in der ersten Runde gegen Baden-Baden, gelang uns gegen Hamburg ein guter Brettpunkterfolg. Ulrike und Alena punkteten voll; die ersten vier Bretter unterlagen nach größtenteils zäher Verteidigung (Karmen kämpfte 7 volle Stunden um einen halben Punkt) der iranischen und den drei deutschen Nationalspielerinnen.

Nach nur kurzer nächtlicher Erholung - denn die Sonntagsrunde beginnt bei den Frauen bereits 9 Uhr - saßen alle mehr oder weniger munter aber kampfbereit an den Brettern. Harksheide hatte sich zum Vortag in der Aufstellung weiter verstärkt, dennoch blieben wir in einer leichten Favoritenrolle. Dementsprechend forsch und angriffslustig starteten alle ihre Partien. Obwohl nach der Hälfte der Spielzeit die Stellungen auf den Brettern einen knappen Gesamtsieg versprachen, waren es doch die Spielerinnen von Harksheide, die vorerst mit 2:1 in reellen Punkten in Führung gingen. Ulrike, in Top-Form, gewann auch die 4. Partie in dieser Saison.

Frauenbundesliga - 3.+4. Runde Frauenbundesliga - 3.+4. Runde Karmen und Christina jedoch mussten gegen gleichstarke Gegnerinnen die Waffen strecken. In den verbliebenen drei Partien deutete alles auf Vorteil für uns, doch darf man, wie wir gegen Baden und Dresden schmerzlich erfahren mussten, solchen vorzeitigen Einschätzungen nicht trauen.

Frauenbundesliga - 3.+4. Runde Sorgenfrei gelang jedoch der Sieg unserer Jüngsten im Team, Sonja. Bereits nach der Eröffnung hatte sie die zu passiv spielende slowenische Nationalspielerin Laura Unuk voll im Griff, und demonstrierte im klassischen Königsinder einen durchschlagenden Königsangriff wie aus dem Lehrbuch.

Frauenbundesliga - 3.+4. Runde Länger bangen musste das Team um die Punkte von Inna und Alena. In zwischenzeitlich ausgeglichenen Stellungen kämpften beide mannschaftsdienlich um die vollen Punkte und lieferten sich Sekundenduelle mit ihren Gegnerinnen. Erfolgreich - denn beide eroberten sich leichten Materialvorteil und setzten diesen jeweils in Endspielsiegen um. Frauenbundesliga - 3.+4. Runde



Besser hätte das Wochenende für unsere Damen kaum laufen können. Nach Brettpunkten liegen derzeit sogar fünf Mannschaften hinter uns - drei werden absteigen. Doch gezählt wird erst am Ende. Bis zum Klassenerhalt ist es noch ein langer Weg und in der nächsten Doppelrunde im Januar gilt es, sich gegen die Damen des FC Bayern München durchzusetzen.
(Anna-Luise Heymann-Lobzhanidze)