Mannschaften - Main-Taunus Schachvereinigung2018 / 2019


Hofheim 3 - Main-Taunus-LigaLink Tabelle der Maintaunusliga

7. Runde am 10.03.2019

    SC Eschborn 1974          -  SV 1920 Hofheim 3          2.5 : 5.5
1.  Blumenstein, Jan          -  Begri, Felix                 0 : 1
2.  Griep, Christoph          -  Kribben, Johannes            0 : 1
3.  Grzeschniok, Anton        -  Bajorski, Leszek,Dr.       0.5 : 0.5
4.  Mößle, Claus, Dr.         -  Cretu, Laurentiu             1 : 0
5.  Möllmann, Michael         -  Meilinger, Claus             0 : 1
6.  Remmert, Oliver           -  Schnabel, Matthias         0.5 : 0.5
7.  Hegener, Thorsten         -  Füll, Klaus-Dieter           0 : 1
8.  Pyshny, Anton             -  de Lorenzi, Norbert        0.5 : 0.5

Klaus-Dieter ( 7 ) startet wie immer mit weiß, mit Angriff auf den König. Der Gegner spielt wohl zu sorglos und schon ist alles vorbei!
0 : 1

Claus ( 5 ), durch die aggressive Spielweise von Klaus-Dieter inspiriert, droht seinerseits mit schwerem Angriff. Statt durch Abtausch zu vereinfachen, greift der Widersacher fehl und sieht es irgendwie auch sofort, um nach dem nächsten Zug aufzugeben. Merkwürdig, aber
0 : 2

Norbert ( 8 ) kommt mit T u. L gegen T u. S bei einem Minusbauern ins Endspiel. Leider befindet sich sein König in einem Mattnetz, was Norbert zu einem Endspiel mit T gegen T und zwei verbundene Bauern abwandeln muss. Sein freundlicher junger Gegner offeriert in letzter Sekunde - nein nicht zeitlich, sondern vor seinem Sieg – ein Patt. Dankbar nimmt es Norbert an.
0,5 : 2,5

Leszek ( 3 ) steht die ganze Partie ausgeglichen. Wie zum Beweis, stehen am Ende ungleich farbige Läufer auf dem Brett.
1 : 3

Larry ( 4 ) sieht Gespenster und verschenkt eine Figur. Da ist dann leider nichts mehr möglich, auch wenn er noch alles versucht.
2 : 3

Felix ( 1 ) darf den stärksten Gegner bearbeiten. Er gibt einen T für L und einem B. Zusätzlich hat er mehr Raum. Nach Sieg sieht es aber nicht aus, also bietet er ein Remis an. Spielstand ( und Stolz ) lassen seinem Gegner keine andere Wahl: Er gibt zum Aufbrechen der Stellung die Qualität zurück. Ein Damenmanöver von Felix unterschätzt er dann aber völlig. Es resultiert ein Damentausch mit tödlichem Freibauern auf der siebten Reihe.
2 : 4

Matthias ( 6 ) versucht sich im Wolgagambit. Zunächst sieht alles ganz typisch für die Eröffnung aus. Dann entschließt sich Matthias, seine Türme nicht mehr den a- und b-Bauern in Schach halten zu lassen, sondern schickt sie auf eine Reise. Sie begeben sich nach d3 und d4 und in Verbindung mit dem gut positionierten S dominieren sie im weißen Lager alles. Kehrseite der Medaille: Seine eigene Dame dient als Stopper für den freien a-Bauern und kann nicht in einen Angriff überführt werden. So einigt man sich friedlich.
2,5 : 4,5

Johannes ( 2 ) steht zunächst ausgeglichen da, aber etwas beengt. Seine Dame kann zwei Bauern einstreichen. Es folgen Damen- und Turmtausch. Die verbliebenen weißen Läufer lassen die beengte und festgefahrene Stellung gar nicht so einfach in einen Sieg überführen. Sie verlangt Johannes einiges ab. Mit viel Zeit und Routine holt er aber final den Punkt.
2,5 : 5,5

(Claus Meilinger)